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Greif- bzw. Raubvögel

Raubvögel oder auch die üblichere Bezeichnung Greifvögel gibt es in den unterschiedlichsten Größen, Farben und Formen. Bei uns in Europa kommen nur 38 Arten als Brutvögel vor. Dazu zählt z.B. der Turmfalke, Mäusebussard, der Rohrweihe, Habicht und der Steinadler.

Alle Greifvögel haben große Augen, einen kräftigen, oft gebogenen Schnabel und scharfe Krallen. Sie unterscheiden sich aber auch in vielem voneinander, wie z.B. jagen Falken am Tag und nicht wie Eulen in der Nacht.

Greifvögel sind hervorragende Flieger. Manche können mit rund 130 km/h auf ihre Beute herabstürzen. Andere können in große Höhen aufsteigen. Sie haben sehr kräftige Flugmuskeln, damit sie mit ihrer Beute wegfliegen können. Der Adler trägt sogar Beute, die so schwer ist wie er selbst.

Die Knochen aller Vögel sind hohl, so ist ihr Körpergewicht leichter, aber das Skelett ist dabei sehr stabil. Große, breite Flügel haben Adler, Geier und Bussarde. So fliegen diese großen Vögel lange ohne einen Flügelschlag.

Dagegen sind die kurzen, kräftigen Flügel von Habichten und vieler Eulen für guten Auftrieb und hohe Geschwindigkeiten bei Manövern im Wald. Die schmalen Flügel von Falken und anderen kleineren Greifvögeln sind für sehr hohe Geschwindigkeiten gedacht.

Greifvögel fangen alle lebende Tiere, außer der Geier. Sie stürzen herab und versuchen ihre Beute mit den Krallen zu fassen. Der Greifvogel braucht meist mehrere Versuche bis ihm ein Angriff gelingt.

Die größeren Greifvögel nutzen häufig die "Thermik" zum Aufstieg. Das bedeutet, wenn warme Luft aufsteigt, saugt diese kalte Luft unter sich nach. Dann steigt die warme Luft auf der kalten Luft empor. Der Vogel muss nur seine Flügel ausbreiten, auf der warmen Luft seine Kreise ziehen und steigt ohne jegliche Anstrengung so immer höher und höher.

Wir Menschen sind schon sehr lange fasziniert von ihrem Blick und der Kraft die sie ausstrahlen. Aber leider haben sie unter Kleintierzüchtern und Jägern oft einen schlechten Ruf. Hühner, Brieftauben, Singvögel und Kleinwild jagen sie auch schon mal gerne. Allerdings muss man bedenken, dass sie gezielt die geschwächten und kranken Tiere jagen. Dies hat die Natur so vorgesehen.
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